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Mein Blog:

von Christian Fuchs 13. Dezember 2025
Liebe Leserin, lieber Leser, es ist Weihnachtszeit. Für viele von uns ist das genau die Zeit im Jahr, in der wir uns nach Ruhe sehnen: Kerzen anzünden, Lichterketten bewundern, eingekuschelt auf dem Sofa oder im Bett liegen, die Füße hochlegen und einfach einmal durchatmen. Doch was für die einen ein großer Wunsch ist, kann für andere plötzlich ganz anders aussehen. Manchmal kommt das Leben dazwischen - ungefragt und unerwartet. Vielleicht habt ihr es auf meinen sozialen Netzwerkseiten schon mitbekommen: Ich habe Corona und bleibe derzeit zuhause. Die Tage verlaufen langsamer als sonst. Etappenweise kommen und gehen Kopfschmerzen und Müdigkeit. Der Körper fordert Ruhe ein, auch wenn der Kopf eigentlich noch so viele Ideen hat. Und genau so eine Idee hat mich heute "erwischt" - direkt nach dem Aufwachen. Ich lag da und plötzlich war sie da: eine Geschichte. Eine Frage, die mich zum Schmunzeln gebracht hat und gleichzeitig zum Nachdenken: Was wäre eigentlich, wenn der Weihnachtsmann Corona hätte? Wenn er dadurch nicht in die Wohnungen der Familien kommen könnte? Wäre Weihnachten dann etwa ohne Geschenke unter dem Weihnachtsbaum? Natürlich nicht. 💫 Und genau darum geht es in meiner neuen, kostenlosen Geschichte. Denn Weihnachten ist so viel mehr als ein Mann im roten Mantel. Es geht um Zusammenhalt, Kreativität, Hoffnung... und darum, dass wir auch dann Wege finden, wenn scheinbar etwas nicht geht. Gerade für Kinder ist diese Botschaft wichtig: Dass Lösungen möglich sind. Dass Gemeinschaft trägt. Und dass Magie nicht einfach verschwindet, nur weil sich etwas verändert. Diese Geschichte ist entstanden aus einem ruhigen Moment, aus Krankheit, aus Nachdenklichkeit und aus ganz viel Herz für Kinder und Familien. Ich wünsche euch von Herzen eine friedliche Weihnachtszeit, mit oder ohne Sofa-Pause! Frohe Besserung … äääh … Gute Weihnachten! Euer Erzieher Fuchs 🦊🎄 Hier klicken zur kostenlosen PDF:
von Christian Fuchs 24. August 2025
Wie dreckig ist Witten? Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, findet schnell eine Antwort. Plastikbecher im Gebüsch, achtlos weggeworfene Zigarettenstummel im Sandkasten oder Verpackungen am Wegesrand: Müll gehört leider längst zum Stadtbild. Studien zeigen, dass in deutschen Städten die Menge an weggeworfenem Abfall seit Jahren zunimmt - mit direkten Folgen für Umwelt, Tiere und letztlich auch für uns Menschen. Einer, der sich damit nicht abfinden will, ist Christian Fuchs. Der Erzieher und Naturpädagoge organisiert seit 2019 jedes Jahr eine große Müllsammelaktion in Witten. Auch dieses Jahr ruft er wieder zum Mitmachen auf - und zwar am 20. September zum World CleanUp Day . Treffpunkt ist der Abenteuerspielplatz In der Mark. Schon bei der Presseankündigung wird klar, warum die Aktion so nötig ist. Kaum biegt man in die Straße zum Spielplatz ein, liegen bereits die ersten Plastikteile am Boden. Fuchs bückt sich, hebt eine Verpackung auf und lächelt: „Es wird wohl mal wieder Zeit.“ Gefragt nach seiner Motivation, antwortet er ganz pädagogisch: „Wenn wir schon bei den Kindern in jungen Jahren beginnen, dann sehen und verstehen sie. Kinder sind gern auf Spielplätzen und in der Natur - und was man liebt, das schützt man.“ Neben der Arbeit mit den Jüngsten treibt ihn aber auch die Verbundenheit zu seiner Heimat an. „Ich möchte dazu beitragen, dass Witten lebenswert bleibt und dafür müssen wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen.“ Am 20. September heißt es dann Handschuhe an, Greifzangen raus. Der Verein Weniger e.V. stellt das Sammelmaterial, der Baumdienst SKT bringt Haken und Siebe für die Sandkästen mit - dort verstecken sich besonders häufig Zigarettenreste. Gestartet wird um 11 Uhr mit einem ökumenischen Segen, getragen von der evangelischen und katholischen Kirche. „Jung und Alt, Großeltern, Eltern und Kinder - alle sind willkommen“, betont Fuchs. Eine Stunde lang wird gemeinsam gesammelt, das Ergebnis anschließend mit einem großen Gemeinschaftsfoto festgehalten. Für die jungen Helfer gibt es obendrein eine Urkunde als Erinnerung. Danach verwandelt sich der Spielplatz in ein kleines Danke-Fest: Der Cliquentreff der Stadt Witten lädt zum Spielen ein, Familienzeit Wurzelzeit bringt Riesenseifenblasen mit, und Ulrike Frickhard liest aus ihren beliebten „Frosch WG“-Geschichten. Ein besonderes Highlight: Martin Maschka von der Wildnisschule Ruhrgebiet - bekannt aus Funk und Fernsehen - nimmt die Kinder mit auf eine kleine „Schlangensafari“. „Wenn das mal keine Belohnung ist“, freut sich Fuchs. Hinter all dem bunten Programm steckt ein ernstes Anliegen. Allein in Deutschland werden jedes Jahr Millionen Tonnen Plastikmüll produziert, ein erheblicher Teil davon landet in Wäldern, Flüssen oder am Straßenrand. Die Müllsammelaktion will nicht nur Abfälle beseitigen, sondern auch Bewusstsein schaffen: Müll gehört nicht in die Natur, sondern in die Tonne - oder besser noch, er sollte gar nicht erst entstehen. „Es geht uns nicht nur ums Aufräumen“, fasst Fuchs zusammen. „Es geht darum, Kindern und Erwachsenen zu zeigen: Wir alle können etwas tun. Wenn jeder ein bisschen mithilft, wird unsere Stadt sauberer - und die Natur bleibt ein Ort, an dem wir uns wohlfühlen.“
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